Freitag, 27. Oktober 2023

Entspannung -> Peace

Fr, 27.10.2023

  • Das Rad der Zeit laesst sich nicht zurueckdrehen.
    (So kann auch ich nicht umhin, NICHT mehr nach OEsterreich zurueckkehren zu wollen und Europa so schnell zu verlassen, wie ich ein definiertesZiel einer neuen HEimstatt habe. - Da sind mir meine Emotionen, mein persoenlicher Freiheitsanspruch und vernuenftige Ueberlegungen, verabscheuungswuerdiges Verhalten der Bevoelkerung nicht mit meiner Anwesenheit zu belohnen, im Wege. - Dort sehe ich MEINEN Ansatzpunkt.
    Haetten die Roemer die Juden/Juedinnen damals nicht vertrieben, haette sich dort kaum arabisch-islamische Bevoelkerung niederlassen koennen. Die Gruendung Israels - so ungluecklich man das aus arabischer Sicht im Rueckblick auch sehen mag - wurde von einer ueberwaeltigenden internationalen Mehrheit getragen. Was danach dem palaestinensischen Volk mit Vertreibung, Annexion und Ethnisierung angetan wurde jedoch nicht. - Dort sehe ich den GEMEINSAMEN Ansatzpunkt.)

  • Der Friedensprozess ist ein langwieriger Prozess, der begonnen und zuverlaessig iterativ eingehalten werden will.(Krieg verspricht schnelle Loesungen, die er nicht halten kann.)

  • Frieden entspricht dem Zusammenspiel der Zellen in einem Koerper.

  • Sowohl Juden/Juedinnen als auch PalaestinenserInnen sind Voelker, die MEHRFACH vertrieben wurden.

  • Jeder Konflikt ist individuell. Es gibt lediglich typische Einzel-Parallelitaeten von Konflikten. (Mein Konflikt mit NAZIs und deren Wirtschaft hat eine ganz andere Vorgeschichte und Entscheidungsgrundlage gueltigen, klar definierten innerstaatlichen Rechts, wie der israelisch-palaestinensische Konflikt auf Entswcheidungsgrundlage eher "schwammigen" Voelkerrechts, das erst im letzten Jahrhundert mitsamt Menschenrechten laufend entwickelt wurde und wird.)

  • Der Friedensprozess kennt keine Patentrezepte. 

  • Best practice Modelle ("weiche/ueberlappende Grenzen" in "Uebergangsgebieten": Frankreich/Deutschland - EU, England/IRland - Nordirland; OEsterreich/Italien - Suedtirol;...) sind als Bausteine dafuer hilfreich, was funktionieren KANN (jedoch im konkreten Einzelfall nicht MUSS).

  • Ein selbstbestimmter Friedensprozess (Mediation/ADR) der Betroffenen wird von unterschiedlichen Rollen ("Huete/Kappen"), wie inhaltsverantwortlichen Parteien und Prozessverantwortlichen auf Basis umfassender Information getragen.

  • Der Friedensprozess benoetigt alle friedensorientierten stakeholderInnen.

  • Der Friedensprozess wird von der Erotik (Attraktion) eines zu entwickelnden gemeinsamen kuenftigen Lebensbildes getragen, wenn auch teils getrennt und teils zusammen (individuell gestaltete Rueckzugsraeume - gemeinsame Begegnungsraeume der Freude und der KONSTRUKTIVEN Auseinandersetzung).

  • ORganisches Wacvhstum in Freiheit fuehrt zu einem Wohlgefuehl im Lebensraum.

  • Menschen verwahren sich mit ALLER, auch trangenerationaler Kraft gegen eine Vernichtung ihrer Identitaet, willkuerliche Entrechtung und Entwuerdigung: Identitaet IST Selbstverstaendnis.

  • Fuer die Vergangenheit des Konflikts (der kaum religioes begruendet ist!) gilt es, einen gemeinsamen Narrativ zu bilden.

  • An diesem Tisch sind nur jene brauchbar, deren persoenliche Interessen oder Kleingruppeninteressen dem hoeheren gemeinsamen Ziel nicht widersprechen (Welchen Beitrag wuerden Sie dort von einem/r VertreterIn der Waffenlobby erwarten?)

  • Die VerhandlerInnen muessen ueber ein grosses Mass an grundlegendem Rechtsverstaendnis, Regeln des Zusammenlebens, Gespraechskultur des Zuhoerens und Nachempfindens wie Empathie fuer die Gegenseite verfuegen.

  • VerhandlerInnen benoetigen ein Mandat der Vertretenen.

  • VerhandlerInnen benoetigen die KRaft (/Praesenz/Charisma/natuerliche Autoritaet), fuer die eigene Seite unangenehme Zugestandnisse mit Vernunft fuer das hoehere, gemeinsame Ziel in Verbindung mit den - wieder fuer die eigene Seite - angenehmen Erfolgen als best-moegliche Loesung zu vertreten.

  • Der Friedensprozess braucht (wirtschaftlichen) SUPPORT von aussen, welcher einen Bruchteil von Kriegskosten (und zusaetzlichen humanitaeren Folgekosten) ausmacht.

  • KriegsverbrecherInnen, denen minimalste Anforderungen an Menschlichkeit in einer kriegerischen Auseinandersetzung fehlen, sowie KriegstreiberInnen/-profiteurInnen haben an diesem Tisch nichts verloren - fuer erstere ist (internationale) Justiz zustaendig.

  • Im speziellen Einzelfaqll halte ich groesstmoegliche Transparenz dieses Friedensprozesses fuer essentiell, damit dieser auf allen Ebenen laufend nachvollzogen werden kann und der gesamtgesellschaftliche Lernprozess auf allen Ebenen mit Beitraegen jedes/r Einzelnen unterstuetzt werden kann. (Es wird nichts "vorgesetzt".)

  • Die Gewohnungsbeduerftigkeit von Frieden (samt schrittweisem wechselseitigem VERTRAUEN) macht diesen zu einem tief-innerlich als riskant empfundenen intimen Abenteuer, dessen Spannungsgeladenheit Selbstberuhigung und Haltung erfordert.


In Wien hamma a gewisses intimes Verhaeltnis mit dem Tod:

Der Internist weiss alles, der Chirurg kann alles, der PAthologe weiss alles und kann alles.

Flensburg: "Morituri te salutaqnt."

Immerhin, ich habe mit Pilnacek persoenlich gesprochen, der Falter war eine jener Medien, das isch als erstes  (Mai 2020) ueber NAZI-Verbrechen gegen mich informiert hatte.

Das letzte Hemd hat keine Taschen.
(Spezifikum: Wir akzeptieren und integrieren sowohl "normfremde" Sexualitaet wie auch den Tod mit einer Portion Humor ueber das Unvermeidliche IN das Leben.)


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plumper Betrug

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