Karl Farkas: "Im Jahre 1939 wurde er im Camp de Meslay-du-Maine als „gefährlicher Ausländer“ interniert. 1940 meldete er sich als Soldat für die französische Armee, die ihn aber für untauglich erklärte. Über die sogenannte Spanien-Route kam er nach Lissabon und konnte nach New York fliehen. Bei seiner Ankunft hatte er den Status eines Flüchtlings, allerdings fehlte ihm ein notwendiges Affidavit, die notwendige Garantieerklärung eines amerikanischen Staatsbürgers, für ihn zu bürgen. Er wurde interniert, am Anfang drohte die Abschiebung nach Europa. New Yorker Freunde wie Alexander Roda Roda, den er auf der Überfahrt getroffen hatte, setzten sich für ihn ein, indem sie eine Summe von 1000 Dollar hinterlegten.[8] Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, trat er vor allem in Clubs vor anderen Exilanten auf. Als Flüchtling bekam er keine Arbeitserlaubnis. Von seiner katholischen Frau hatte er sich sicherheitshalber scheiden lassen, um sie keinen Repressalien des NS-Regimes auszusetzen."
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