Montag, 2. Mai 2022

Bibliothel der Hochschule FLENSURG, DEUTSCHLAND

30.4.22 nachmittags: Bei meinem Besuch auf der Bibliothek der Technischen Hochschule Flensburg ist Meinungsfreiheit wieder gänzlich beschränkt. Weder funktioniert der Internetzugang für meinen Laptop noch hat jemand seine Benutzeranmeldung auf den stationären PCs offen gelassen. Ich arbeite off-line. Da mir die Brille regelmäßig anläuft und jegliche Maskenpflicht abseits weniger eng definierter Bereiche, wie Pflegeeinrichtungen, worunter Hochschulen nicht fallen, generell aufgehoben ist, habe ich die Maske bis zur Oberlippe für eine freie Nase heruntergezogen. Schon kommt eine "strenge", ältere Sicherheitsmitarbeiterin, um mich darauf hinzuweisen, dass ich die MAske auch über der Nase tragen muss, "da es sonst nichts bringt". Ich tu wie befohlen, um meinen Aufenthalt hier nicht zu gefährden,, und  quittiere es mit, "das bringt sowieso nichts".

Um etwa 17:00 gehe ich an der Rezeption vorbei, dort unterhält sich dieselbe Sicherheitsmitarbeitern wortstark mit dem Kollegen und hat die Maske bis zum Kinn heruntergezogen, sodass weder Mund noch Nase bedeckt sind. 

Bei meiner Rückkehr aus dem Freien blicke ich sie abermals an. Als Reaktion ist zu erkennen, dass sie am liebsten in den Erdboden versinken würde, zumal mein Blick die psychiatrische Qualität ihres Verhaltens auch ihr klar machen dürfte.

Um 17:55 kommt sie extra an meinem Arbeitsplatz hinter großer Glastüre und sieht, dass ich am Zusammenpacken bin (Öffnungszeit bis 18:00) und mint, "jetzt wird es aber Zeit!" Ich frage sie im Gehen, "Haben Sie Zugriff auf ein ärztliches Verzeichnis? --- Nur weil ich hier keinen Internetzugriff habe."

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