Dienstag, 2. November 2021

Wespennest bei Kritik an ISRAEL:

Der STAAT Israel muss für sein VERHALTEN genauso kritisierbar und auch (wirtschaftlich) sanktionierbar sein, wie JEDER andere Staat inkl. Deutschland auch. 

Das ist kein bisschen antisemitisch, sondern vernünftig.

Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass von (ultraorthodoxer) israelischer Seite Kritik an eigenem Fehlverhalten mit Projektionen (Unterstellungen) beantwortet wird, um sich einer Selbstreflexion des eigenen, teils gravierenden Fehlverhaltens gegenüber Minderheiten und Bevölkerung in kriegerisch eroberten Gebieten zu entziehen.

Was der Artikel vergisst: Bundeskanzler Bruno KREISKY war verfolgter Jude, der vor den NAZI ins Exil nach Schweden flüchten musste. Er war mit Israels (Siedlungs-)Politik nicht einverstanden und stand (mit impliziter Kritik an Israel) für Aussöhnung und Friede zwischen Palästinensern und palästinensischen sowie jüdischen Israelis in Palästina/Israel.

Bei gleichem Maßstab (der Menschenrechte) ist JEDE sachliche Kritik und Konsequenz erlaubt.

(Nazis stellten Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren pauschal als von Juden verfolgt dar, Stichwort "Weltjudentum und Freimaurerei", an dem gar nichts dran war, außer hohler Phrase.)

Bei mir hat sich noch niemand aus Israel versucht zu entschuldigen für die zynische Antwort der MARKETING-Abteilung der israelischen Botschaft in Berlin, um weitere 10 Monate Zusehen bei nationalsozialistischer Verfolgung und Misshandlung auf deutschem Boden zu rechtfertigen - mich sieht keines dieser zynischen Verfolgerländer je (wieder) auf seinem Staatsgebiet (SCHWEIZ, NIEDERLANDE, DÄNEMARK ebenso), sobald ich mich frei bewegen kann.

https://wwwderstandard.at/story/2000130739401/antisemitismusein-staendiger-begleiter-der



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